AG Geschichte und Gegenwart
Die AG für Geschichte und Gegenwart beschäftigt sich mit historischer Erinnerung und dem Dialog über vergangene und heutige demokratische Herausforderungen – insbesondere in Schulen und für breite Zielgruppen.
Für Anfragen jeglicher Art, kannst du gerne unser Kontaktformular nutzen oder unserer Informationsblatt runterladen.
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Wir OMAS GEGEN RECHTS FREIBURG- für Demokratie und Menschenwürde in der AG Geschichte und Gegenwart sind bereit, von unserer eigenen Geschichte zu berichten, um damit in einen generationsübergreifenden Dialog einzutreten.
Wir wollen einen Beitrag leisten, eigene und historische Erfahrungen in einen gegenwartsbezogenen Dialog einzubringen.
Als Zeitzeuginnen nutzen wir unsere geschichtlichen Erfahrungen aus Nazizeit und Nachkriegsgesellschaft für ein besseres und vergleichendes Verstehen der Gegenwart.
Inhaltlich wollen wir uns vor allem mit den Ursachen und möglichen Folgen der heutigen Rechtsbewegungen beschäftigen und im offenen Dialog unsere demokratischen Werte entgegensetzen.
Es ist uns wichtig, in diesen aktuellen Krisenzeiten historische Erinnerungsarbeit zu leisten, dem sich ausbreitenden Rassismus, Nationalismus und der Bedrohung durch rechtsextreme Parteien entgegenzuwirken und für die freiheitliche Demokratie einzutreten.

Unsere Zielgruppen
Grundsätzlich alle, die an historisch-politischen Fragen interessiert sind und Lösungen für das Gelingen einer freien demokratischen Gesellschaft anstreben.
Ein großes Anliegen und Schwerpunkt unserer Arbeit ist dabei jedoch die Zusammenarbeit mit Schulen, um Jugendliche, denen die Fragilität einer Demokratie oft nicht bewusst ist, zu sensibilisieren und zu aktivieren, da es auch um ihre eigene Zukunft geht. Hier bestehen bereits Kontakte zu verschiedenen Schulen, die wir aber sehr gerne noch ausbauen und intensivieren wollen.
Darüber hinaus sind aber auch andere Zielgruppen wie soziale, kulturelle oder zivilgesellschaftliche Institutionen angesprochen, wobei die Formate sich nach vorheriger Absprache an den Bedürfnissen der jeweiligen Zielgruppe orientieren. Auch hier bestehen bereits Kontakte.
Ziele
Angesichts der aktuellen politischen Lage bei uns und auch in einigen unserer Nachbarstaaten sowie den folgenschweren Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten hat sich die Welt und auch unsere Gesellschaft stark verändert. Die Verunsicherung ist gewachsen, demokratische Strukturen werden in Frage gestellt.
Die AG Geschichte und Gegenwart möchte deshalb nicht nur junge Menschen, sondern generationsübergreifend alle Bürger zu Wachsamkeit und zivilgesellschaftlichem Engagement motivieren.


Materialien
Wir verfügen bereits über einige Power-Point-Präsentationen, die wir auf Anfrage gerne als Unterrichtsmaterial einsetzen.
- Wie geriet und gerät man in die Fänge eines extremistischen Systems damals und heute? - Anne Peschlow erforscht die Geschichte und spricht das Schweigen ihrer Eltern zu ihrer Nazivergangenheit an.
- Was können wir aus der Geschichte lernen? - Ursula Harder spricht über Rassismus in der Nazizeit und heute.
- Wie kann die Fusion in der Gesellschaft gelingen? Clara Kecskemethy spricht über die Erfahrungen, die sie bei ihrer eigenen Zuwanderung nach Deutschland und in Berlin während der deutschen Wiedervereinigung gemacht hat.
- Was für Folgen hat es für Europa, für Deutschland und für jeden Einzelnen von uns, wenn rechtspopulistische oder radikale Parteien an die Macht kommen? - Roswitha Plum und Elvira Mechling im Dialog.
Unsere AG trifft sich regelmäßig monatlich. Wir freuen uns über Anfragen und Einladungen!

