AG Omas Bank
Führt das Projekt „Omas Bank“ durch: ein niedrigschwelliges Angebot, um Menschen zuzuhören und Raum für Gespräche zu schaffen – ohne Beratung, aber mit Zeit und Aufmerksamkeit.
Für Anfragen jeglicher Art, kannst du gerne unser Kontaktformular nutzen.
OMAS-BANK
Es ist Markttag in Freiburg-Weingarten.
Kurz vor 10:30 Uhr bereiten 2 Omas "ihre" beiden Bänke vor. Viel braucht es nicht: zwei Sitzkissen für jede Bank, ein kleiner Tisch zur Ablage und in der Mitte der Plakatständer: „Wollen Sie reden? Wir hören Ihnen gerne zu!“
Seit Ende 2019 gibt es die AG OMAS-BANK in Freiburg, in der aktuell 11 Omas aktiv sind. Jede Woche zur Marktzeit von 10:30-12:30 Uhr sitzen jeweils 2 Omas auf Bänken am Rande des Marktplatzes auf dem Fritz-Schieler-Platz.
Die Idee von Omas-Bank stammt aus Simbabwe, wo es seit geraumer Zeit die s. g. Gogo-Bänke gibt. Vor Einführung dieser Bänke war die Suizidrate auf dem Land sehr hoch. Während der einzige Psychiater des Landes, der in der Hauptstadt praktiziert, keine Zeit hat, aufs Land zu fahren, kann sich die Landbevölkerung wiederum keine Reise in die Stadt leisten. So ist die Idee entstanden, Gogos, also Großmütter, zu schulen, um den Menschen vor Ort zu helfen. Dank der Gogo-Bänke sank die Suizidrate merklich.
Wir, Omas gegen Rechts Freiburg - für Demokratie und Menschenwürde, haben diese Idee aufgegriffen und umgesetzt, als „OMAS BANK“. Wir verstehen uns allerdings nicht als Therapeutinnen. Wir hören allen Menschen, die sich zu uns setzen, aktiv zu. D. h., dass wir ihnen unsere volle Aufmerksamkeit geben. Zeit ist heute das wertvollste Gut. Wir, von Omas Bank, schenken den Menschen unsere Zeit. Jede und jeder, alle sind willkommen.
Unser besonderer Dank gilt dem „Forum“ des Stadtteilbüros Weingarten, das OMAS BANK von Anfang an unterstützend begleitet.
Mehr über unser Konzept kannst du hier lesen.


